Weihnachtsschmaus!

Weihnachtsschmaus

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Danke!

Liebe Leser,

nun irre ich schon zwei Jahre durch den Dschungel der Dosen. Ein erster Vorrat an Probanden ist längst erschöpft und doch kann ich Euch beruhigen. Es besteht kein Grund zur Sorge. Mittlerweile haben Dosen aus Schweden, Schottland und den Niederlanden zu mir gefunden. Es geht weiter, es wird international!

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Gut & Günstig – Ravioli in Tomatensauce

Nein, Italien kann kein schönes Land sein. Es muss trist und langweilig sein. Man wird dort wenig Liebe und Wertschätzung erfahren. Die italienische Küche scheint aus einfachen und geschmacklich uninteressanten Gerichten zu bestehen.

Liebe Leute! Keine Aufregung! Ich bin mir der Brisanz dieser Aussagen bewusst.

Doch doch, ich war schon einmal dort. Habe die Toskana bereist & geliebt und auch Elba bestaunt. Ich erinnere mich an schöne Landschaften, lebendige Geschichte und „la bella vita”. Ich aß Pasta, Parmesan und Pizza, trank köstlichen Rotwein und es fühlte sich alles warm und einfach gut an.

Nun schreiben die Damen und Herren von “Gut & Günstig”, dass ihre Ravioli original italienisch seien. Man präsentiert stolz die italienische Flagge  und die Ravioli räkeln sich lasziv und knackig aussehend auf dem Etikett der Dose. Sollten diese Leute lügen, uns Konsumenten mit falschen Versprechungen und schönen Bildern täuschen? Nein, das wollte ich mir nicht vorstellen, das durfte nicht sein.

Es war aber so. Es war kein einziger Ravioli in dieser Dose, der es annähernd verdient hätte als lecker bezeichnet zu werden. Die Sauce schmeckte einfach schlecht und stellt in dieser Testreihe einen Tiefpunkt dar. Es ist zwar bekannt, dass Natriumglutamat ein Geschmacksverstärker und ein Minimum an ehrlichen Zutaten, ich denke da an Tomaten & Kräuter, aufzupeppen imstande ist, allerdings scheint es ein Mindestmaß an diesen „guten“ Zutaten zu geben. Liegt man, so wie die Jungs von „Gut & Günstig“, darunter, schmeckt es einfach *piep*.

Also, ich schlage einen Betriebsausflug nach Italien vor oder ihr schenkt euch zu Weihnachten wenigstens ein italienisches Kochbuch.

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Weight Watchers – Ravioli in würziger Tomatensauce

Liebe Leute,

 

nachdem die gestrige Geburtstagsfeier meiner liebsten Katjastrophe erwartungsgemäß in einer köstlichen Völlerei endete, stehen heute weniger Fett, Kalorien und (wie sich im Laufe der Verköstigung herausstellte) Geschmack auf meinem Speiseplan.

 

Weight Watchers – Ravioli in würziger Tomatensauce heißt mein heutiger Proband. Nur 4 Points, Kenner wissen was damit gemeint ist, enthält diese doch recht kleine Dose und ich mache mir beim Betrachten schon Sorgen, ob ich von dieser 400g Portion überhaupt satt werden kann. Diese Bedenken erhärten sich, nachdem ich auf die Zutatenliste schaue: 43% Tomaten, Wasser und 11% Tomatenmark tauchen als erste Zutaten auf. Selbst wenn wir Wasser nur mit 12% berechnen, haben wir bereits 66% des Inhalts ohne Ravioli verschenkt. Diese tauchen auf der Liste sogar nur mit einem Anteil von 9% auf. Respekt!

 

Ich öffne somit nicht frohen Mutes die Dose, sondern bin gespannt, wie sich dieses Missverhältnis optisch darstellt. Tatsächlich schwimmen die kleinen Lümmel nur vereinzelt durch die Tomatensuppe. Zusätzlich sind sie vor lauter Übermacht der anderen Zutaten regelrecht zusammengestaucht worden und nur schwer auf die Gabel zu bekommen. Der geschmackliche  Eindruck der ersten kalten Ravioli kann diese negative Begegnung auch nicht ausgleichen. Klein, hart und ohne Pepp präsentieren sich die Jungs meinem Gaumen. Also ab in den Topf und warm gemacht, schnell noch die Gabel gegen einen Löffel ausgetauscht und weiter probiert. Nachdem ich mich mental auf eine Tomatensuppe mit Beilage eingestellt habe, komme ich doch zu einem gewissen Maß an Zufriedenheit. Es schmeckt nach Tomate, dank der (trotz 43 prozentigem Tomatenanteil) beigefügten Stärke, und als Suppenbeilage eignen sich die Ravioli deutlich besser.

 

Also liebe Freunde von Sonnen-Bassermann (Hersteller!), so geht es nicht. Ihr solltet Euch entscheiden, entweder Ravioli zu vertreiben  und auch welche in die Dose zu füllen, denn ansonsten lautet mein Urteil mangelhaft, oder das Produkt doch lieber als Tomatensuppe zu verkaufen.  Mir haben auch die 4 Points nicht geholfen, da ich jetzt richtig Hunger bekommen habe!

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Scana – Ravioli Bolognaise

 

Liebe Freunde,

nach dem Verzehr dieses Produktes musste ich mir überlegen, entweder einen

Hund anzuschaffen oder diese Dose künftig im Regal stehen zu lassen. Aber lest selbst:

Scana-Ravioli-Bolognaise-Futter

Geeignet für Menschen:

Es ist ein Alleinfuttermittel für ausgewachsene Menschen.

Beschreibung:

Das Scana-Ravioli-Bolognaise-Futter ist kein äußerst hochwertiges Futter ,welches auch nicht den natürlichen Nahrungsgewohnheiten des Menschen entspricht und leider sehr unbekömmlich und wohl kaum nahrhaft ist. Scana-Ravioli-Bolognaise-Futter ist außerdem nicht schmackhaft.

Inhaltsstoffe:

Fast ausschliesslich natürliche Produkte wie kleinste Fleischstückchen und nur 2 verschiedene Fleischsorten finden bei Scana-Ravioli-Bolognaise-Futter Verwendung. Es enthält Zucker, Aromen und reichlich modifizierte Stärke. Scana-Ravioli-Bolognaise-Futter gibt es nicht in verschiedenen Sorten.

Scana-Ravioli-Bolognaise-Futter ist nicht reich an den lediglich 2 vorkommenden Sorten Fleisch, denn es setzt sich nur aus 3,5% Schweine- und 0,9% Rindfleisch in der Sauce und 2,5% Rindfleisch in der Füllung zusammen.

Besonderheiten:

Als zusätzliches Geschenk gibt es noch die Dose des Scana-Ravioli-Bolognaise-Futters, welche ausgewaschen und in absoluten Krisenzeiten eventuell als, wirklich hässliche, Vase fungieren könnte.

 

 

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Maggi – Ravioli in pikanter Sauce / Mit Fleisch in der Sauce

Liebe Leute,

wenn Weihnachten seinen ganz eigenen Zauber verliert und nur noch abgearbeitet, wenn Kopulation zur verordneten Bürgerpflicht und Lebensfreude zum „Event“ degradiert wird, also Besonderheiten zur Alltäglichkeit verkommen, dann habe ich gerade eine Dose Maggi – Ravioli in pikanter Sauce / Mit Fleisch in der Sauce verdrückt.

Mein Leben als Ravioli-Junkie wäre ohne Nestlé, den Mutterkonzern von Maggi, nicht denkbar. Meine primäre Sozialisation erfolgte zwar durch die billige Konkurrenz von Aldi, aber Maggi – Ravioli waren stets als Premium-Produkt und Ziel präsent. So empfand ich es immer als Sonntagsessen, einer Maggi-Ravioli-Dose den Deckel herunter zu reißen und mir die kleinen Freunde einzuverleiben.

Die Frage ist nun: „Was bleibt?“ Unzählige Dosen später folgt die Ernüchterung, verkümmert die, nur noch rudimentär existierende, Vorfreude zu einer normalen Nahrungsaufnahme. Erwartungen können nicht mehr eingehalten werden und spätestens seit mir die Funktion und Bedeutung von Natriumglutamat bekannt ist, hat dieses Produkt seinen Glanz und seine Anziehungskraft verloren.

Also, man kann die Dinger ruhig essen, man wird sogar befriedigend satt, nur es ist halt weder Sonntag noch Weihnachten.

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Weiter, so!

Hallo Leute,

die Sommerpause ist vorbei, meine Magenschleimhaut hatte Zeit sich zu regenerieren und meine Seite habe ich, bzw. der beste Admin und Bruder den ich habe, um den ByteFM Standalone Player (www.byte.fm) ergänzt. Ihr könnt also von jetzt ab die Artikel mit musikalischer Untermalung genießen! Viel Spaß.

Michael

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Mamma Gina – Ravioli in Soße Bolognese

Liebe Mamma Gina,

ich schreibe dir, weil mich der Verzehr deiner Ravioli etwas verwirrt hat. Ich möchte dich bitten, mir das Rezept zu erklären, damit ich es besser verstehen kann. Vielleicht können wir es zusammen sogar noch etwas verbessern. Deine Söhne, Lucca und Silvio, wären dir sicher dankbar und könnten dieses Rezept dann endlich voller Stolz ihren Familien vorstellen.

Zunächst muss ich dich aber erst einmal für deine Ravioli loben. Sie haben Biss und liegen gut auf der Zunge. Mich hat auch der Geschmack überzeugt, auch wenn du dich zu Aromen hast hinreißen lassen. Wie wäre es, wenn wir mal gemeinsam kochen und, anstelle der Aromen, lieber ein paar richtige Gewürze in das Fleisch geben? Denk bitte an deine Enkel und verwende mehr natürliche und schmackhafte Zutaten. Du willst sie doch sicher gesund aufwachsen sehen und nicht mit chemischen Zutaten dopen, oder?

Leider kann deine Tomatensauce nicht mit den Ravioli mithalten. Sie schmeckt weder nach Tomaten noch kommen die Aromen zur Geltung. Hast du wieder die billigen Tomaten von Alfredo gekauft? Du weißt doch, dass er gerne geschmacklose Importe aus dem Gewächshaus anbietet. Geh doch lieber zu Luigi und richte ihm aus, dass ich dich schicke. Er wird dir dann aus dem Lager die richtigen Tomaten holen. Wenn du sie dann zur Sauce kochen willst rufst du mich an und wir kreieren eine richtige Ravioli-Sauce mit echten Zutaten!

Ich freue mich schon!

Ciao,

Michael

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Gut & Günstig – Ravioli Bolognese

Selten habe ich für einen Artikel länger als 1-2 Stunden gebraucht, da sich mir nach dem Verzehr des Probanden meistens recht schnell ein Bild aufdrängte. Bei dieser Dose war es anders. Ich kannte das Produkt schon aus der Zeit vor Inbetriebnahme meiner Seite, so dass ich bereits auf einen Tiefpunkt der Testreihe vorbereitet war. Was sich mir dann am Tag des Testes bot, war allerdings unterirdisch. Nicht nur die Ravioli waren von einer unsäglichen Konsistenz, nein, auch die Sauce war eine Katastrophe. Weder Tomaten waren darin geschmacklich zu identifizieren noch konnte ich Bestandteile der versprochenen Bolognese finden.

Diesen geschmacklichen Fehltritt vermochten auch die Unmengen von Hefe, Geschmacksverstärkern (Mononatriumglutamat) und Aromen nicht zu verhindern. Es hat einfach nicht geschmeckt. Nein, es hat sogar abscheulich geschmeckt. Hier wurde nicht nur an den originären Zutaten gespart, was in Anbetracht des Markennamens „Gut & Günstig“ auch kaum verwundert, sondern auch an Natriumglutamat. Sollte es sogar bei diesem Zusatzstoff noch qualitative und somit finanzielle Unterschiede geben? Kaum vorstellbar, aber anscheinend traurige Realität.

Liebe Leute, lasst die Dose im Regal und wenn Ihr Sie doch schon gekauft haben solltet: schnellstens entsorgen! Nicht zum Verzehr geeignet.

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Maggi – Ravioli in Tomatensauce

Ich wollte nicht, dass es so kommt. Wollte es positiv sehen und Zuversicht verbreiten. Hatte Vertrauen und wurde doch enttäuscht.

Zunächst sah es auch gut aus, die Dose war geöffnet und ich nahm Tomaten wahr. Auch wenn sie frei in der Sauce schwammen, erschienen sie doch zahlreich zu sein. Wie ein Schwarm Fische ließen sie sich treiben und tollten durch die rote Flut. Kaum die Schnur ausgeworfen, zappelten sie auch schon am Haken und ergaben sich ihrem Schicksal. Ich genoss es und ließ mich dazu hinreißen, sie alle einzusammeln und zu verspeisen. Ich konnte ihnen durchaus Befriedigung entlocken und war auf einem guten Weg, diese Dose gut zu bewerten, war sogar bereit, ihr das Natriumglutamat zu verzeihen.

Doch meine Verzückung endete jäh am Abend in der Kneipe, Tine & Volker können es bezeugen, als ich einen Jägermeister bestellen musste, um meinen Magen zu befrieden. Es fühlte sich in mir an, als ob ich die Dose ungeöffnet verschlungen hätte, als ob sie quer im Magen läge. Nein, so sieht keine befriedigende Sättigung aus. So kann man seine Konsumenten nicht überzeugen.

Also, liebe Maggi-Menschen. Entweder ihr legt jeder Dose von nun eine Packung Antazida, wahlweise ginge auch besagter und bewährte Jägermeister, bei oder ihr verbessert einfach die Rezeptur. Ihr habt die Wahl.

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