Maggi – Ravioli in Tomatensauce

Ich wollte nicht, dass es so kommt. Wollte es positiv sehen und Zuversicht verbreiten. Hatte Vertrauen und wurde doch enttäuscht.

Zunächst sah es auch gut aus, die Dose war geöffnet und ich nahm Tomaten wahr. Auch wenn sie frei in der Sauce schwammen, erschienen sie doch zahlreich zu sein. Wie ein Schwarm Fische ließen sie sich treiben und tollten durch die rote Flut. Kaum die Schnur ausgeworfen, zappelten sie auch schon am Haken und ergaben sich ihrem Schicksal. Ich genoss es und ließ mich dazu hinreißen, sie alle einzusammeln und zu verspeisen. Ich konnte ihnen durchaus Befriedigung entlocken und war auf einem guten Weg, diese Dose gut zu bewerten, war sogar bereit, ihr das Natriumglutamat zu verzeihen.

Doch meine Verzückung endete jäh am Abend in der Kneipe, Tine & Volker können es bezeugen, als ich einen Jägermeister bestellen musste, um meinen Magen zu befrieden. Es fühlte sich in mir an, als ob ich die Dose ungeöffnet verschlungen hätte, als ob sie quer im Magen läge. Nein, so sieht keine befriedigende Sättigung aus. So kann man seine Konsumenten nicht überzeugen.

Also, liebe Maggi-Menschen. Entweder ihr legt jeder Dose von nun eine Packung Antazida, wahlweise ginge auch besagter und bewährte Jägermeister, bei oder ihr verbessert einfach die Rezeptur. Ihr habt die Wahl.

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