Mamma Gina – Ravioli in Soße Bolognese

Liebe Mamma Gina,

ich schreibe dir, weil mich der Verzehr deiner Ravioli etwas verwirrt hat. Ich möchte dich bitten, mir das Rezept zu erklären, damit ich es besser verstehen kann. Vielleicht können wir es zusammen sogar noch etwas verbessern. Deine Söhne, Lucca und Silvio, wären dir sicher dankbar und könnten dieses Rezept dann endlich voller Stolz ihren Familien vorstellen.

Zunächst muss ich dich aber erst einmal für deine Ravioli loben. Sie haben Biss und liegen gut auf der Zunge. Mich hat auch der Geschmack überzeugt, auch wenn du dich zu Aromen hast hinreißen lassen. Wie wäre es, wenn wir mal gemeinsam kochen und, anstelle der Aromen, lieber ein paar richtige Gewürze in das Fleisch geben? Denk bitte an deine Enkel und verwende mehr natürliche und schmackhafte Zutaten. Du willst sie doch sicher gesund aufwachsen sehen und nicht mit chemischen Zutaten dopen, oder?

Leider kann deine Tomatensauce nicht mit den Ravioli mithalten. Sie schmeckt weder nach Tomaten noch kommen die Aromen zur Geltung. Hast du wieder die billigen Tomaten von Alfredo gekauft? Du weißt doch, dass er gerne geschmacklose Importe aus dem Gewächshaus anbietet. Geh doch lieber zu Luigi und richte ihm aus, dass ich dich schicke. Er wird dir dann aus dem Lager die richtigen Tomaten holen. Wenn du sie dann zur Sauce kochen willst rufst du mich an und wir kreieren eine richtige Ravioli-Sauce mit echten Zutaten!

Ich freue mich schon!

Ciao,

Michael

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