K-Classic – Ravioli Bolognese

Ihr kennt sie sicherlich. Sie begleitet uns durch das Leben und verhilft uns dabei zu Höchstleistungen, lässt uns Dinge tun, welche ohne sie kaum vorstellbar wären. Sie verändert uns, macht uns mal zu Kindern, mal zu Spinnern.

Die Vorfreude.

Sie zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht und steigerte die Speichelproduktion auf ein Tages-Hoch. Sie entsprang dem Anblick der geöffneten Dose K-Classic Ravioli Bolognese. Dicht an dicht liegen die kleinen Lümmel da in der Dose herum, schmiegen sich eng aneinander und rufen doch gleichzeitig nach Befreiung. „Iss uns“, ruft die gesammelte Meute, „Mich zuerst“, eine verlockend aussehende Teigtasche direkt vor mir. Voller Inbrunst ramme ich meine Gabel in diese materialisierte Vorfreude, reiße die ersten 4 Ravioli aus der festen Verbindung ihres Kollektivs und führe sie vorsichtig, mit geschlossenen Augen und voller Vorfreude, in meinen Mund. Jetzt warte ich gespannt auf die erste Rückmeldungen meiner Geschmacksknospen. Was folgt, ist eine herbe Enttäuschung. Ein fast traumatisches Erlebnis mit dem Potential eines Dramas. Ich schmecke nur Dose und spüre eine undefinierbare Konsistenz. Wo endet die Pasta, wo beginnt das wohlschmeckende Fleisch? Ich weiß es nicht, bin nur traurig und enttäuscht. Nein, ihr lieben K-Classic-Ravioli-Einkäufer, so geht es nicht. Strengt euch etwas mehr an, sucht neue Lieferanten oder geschmacksneutrale Dosen und lest vorher meine Berichte. Dann ruft ihr mich an und vielleicht lasse ich mich zu einem neuen Test überreden.

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Maggi – Gemüse Ravioli ohne Fleisch

Ich frage mich momentan, ob ich ruhigen Gewissens Ravioli essen darf, wo doch sämtliche Medien von erhöhten Dioxin-Werten in Schweinefleisch berichten. Da die Füllung unserer kleinen Freunde sicher nicht aus dem Fleisch des Kobe-Rindes hergestellt wird, sondern preisgünstiges Schweinefleisch verwendet werden dürfte, bin ich etwas verunsichert und möchte am Ende meiner Testreihe nicht als Sondermüll entsorgt werden müssen. Auch meine Leser sind beunruhigt, so dass schnell nach Alternativen gesucht werden muss:

Zack!

Fertig!

Maggi Gemüse-Raviloi ohne Fleisch stellen die einzige, mir bekannte Ravioli Variation ohne Fleisch dar, so dass ich mich bei deren Verzehr lediglich auf Mononatriumglutamat, als Geschmacksverstärker, und andere, nicht näher spezifizierte Aromen einstellen muss.

So öffne ich entspannt die Dose, nehme mit meinem ersten Blick wohlwollend einige gut geratene Ravioli und ein tomatiges Aroma zur Kenntnis. Gleichzeitig entdecke ich Erbsen und unterschiedlich dicke Streifen mehrerer anderer Gemüse, ohne diese jedoch auf Anhieb identifizieren zu können. Das gelingt mir leider auch nach deren Verzehr nicht, da diese keinen Eigengeschmack mehr aufweisen. Laut Zutatenliste kommen folgende Möglichkeiten in Betracht: Karotten, Zwiebeln, Lauch, Mais, Kürbis, Sellerie oder Paprika. Mir schmecken allerdings die Ravioli erstaunlich gut und es gelingt mir nicht auf Anhieb, die fleischlose Füllung auch als solche zu erkennen. Es schmeckt tatsächlich nach „normalen“ Ravioli und auch die Konsistenz beider Komponenten (Innen & Außen) beeindruckt mich ein wenig. Die Sauce schmeckt leider nicht nach Gemüse, sondern nach mit Mononatriumglutamat aufgemotzten Tomaten. Sehr schade, da es, wie ich bei Sonnen Bassermann schmecken konnte, besser und auch ohne Verstärker geht. Somit fällt das Produkt leider ins Mittelfeld ab, ohne jedoch komplett zu enttäuschen.

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Sonnen Bassermann – Ravioli in Tomatensauce

Weihnachten, Fest der Liebe und ein guter Zeitpunkt, sich kulinarisch zu verwöhnen. Was liegt also näher, als eine Dose Ravioli der traditionsreichen Dosenschmiede Sonnen Bassermann zu öffnen?

Dose auf und: „Hoppla“ … kein Ravioli zu sehen! Nur Sauce. So wie ich neulich noch von eng beieinander liegenden Ravioli begeistert war, so macht sich nun Enttäuschung breit. Zwar riecht die Tomatensauce tatsächlich nach Tomaten, aber wo sind die Ravioli? Wie ein Fischer seine Angel auswirft, um seine Beute ins Netz zu treiben, so stochere ich mit meiner Gabel in der Dose herum, um die Jungs aus ihrem Versteck zu locken. Tatsächlich schrecke ich einige wenige auf und sehe sie in der trüben Tomatensauce treiben. Wäre ich ein Angler, so müsste ich sie, aufgrund fehlender Größe, allerdings wieder zurück ins Wasser werfen, damit sie weiter wachsen können. Davon verspreche ich mir in meiner Situation nicht sehr viel, so dass ich mich gezwungen sehe, diese eher mickrigen Teigtaschen zu probieren.

Sie schmecken ganz passabel, können allerdings nicht restlos überzeugen, da sie einfach noch nicht ausgewachsen sind. Als Weihnachtsmenü ist diese Dose somit eindeutig nicht geeignet. Erfreulich erscheint allerdings der Verzicht auf Natriumglutamat, welcher sich nicht negativ auf den Geschmack des Produktes auswirkt.

Fazit: Kleine Korrekturen am Format der Ravioli und deren Mengenverhältnis zur Sauce könnten durchaus zu einer guten Platzierung in meiner Testreihe führen.

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Casa del Sud – Ravioli in Bolognese Sauce

Ich beginne diesen Artikel mit einem Epilog: Ja, die Zahnschmerzen sind weg! Allerdings nicht aufgrund der Antibiotika des Putenfleisches aus meinem letzten Test. Vielmehr fand meine Zahnärztin die Dosierung viel zu niedrig, so dass ich, zur Erreichung einer wirksamen Konzentration an Antibiotika, die tägliche Dosis auf 3 x 2 Dosen hätte steigern müssen. Ich habe mich deshalb für Tabletten entschieden, unter anderem auch, weil die Zusatzstoffe dabei nicht so sehr nach schlechten Ravioli schmecken.

Nun aber zu einem ersten Gewinner meiner Suche nach den perfekten Dosenravioli! Nach meinem letzten Reinfall hatte ich mich doch tatsächlich dabei erwischt, bereits vom Design der Dose auf den Geschmack ihres Inhaltes zu schliessen und stimmte mich gedanklich schon auf eine vernichtende Kritik ein. Casa del Sud – “Premium in Mediterrenian Cuisine” – Ravioli in Bolognese Sauce sahen auf den ersten Blick richtig unappetitlich aus. Allerdings wurde ich eines Besseren belehrt und mein Weltbild wieder ins rechte Lot gerückt.

Aber aber liebe Leute, bitte Ruhe bewahren! Ich berichte der Reihe nach.

Also, nachdem die Dose geöffnet vor mir auf dem Tisch stand, entfaltete sich ein himmlischer, aromatischer und aus meiner Erinnerung an meine erste gute Dose Ravioli auch vertrauter Geruch in der Küche. Köstliche Düfte stiegen empor und beim Anblick der dicht an dicht liegenden, kleinen Teigtaschen kam richtige Vorfreude in mir auf. Sollte etwa schon Weihnachten sein?

Schnell die Gabel gezückt und hhhmmm…..

Ich wiederhole: hhhmmm…..

Ja, so schmecken gute Dosenravioli! Sie haben Biss, schwimmen nicht in Unmengen von Sauce und ich muss mich bremsen, nicht die gesamte Dose zu leeren, bevor ich nicht einige der Probanden erwärmt habe. Leider verlieren die Jungs durch die Wärme doch ein wenig an Geschmack. Sie werden etwas fad und meine anfängliche Euphorie verfliegt teilweise. Allerdings reicht es locker, den bisherigen Spitzenplatz meiner Testreihe zu erobern und solltet Ihr auf das, aus meiner Sicht doch etwas überschätzte, Erwärmen von Lebensmitteln verzichten können, so kann ich diese Dosenravioli uneingeschränkt empfehlen.

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Ravioli in Tomatensoße mit Putenfleischfüllung

Ich war gestern beim Zahnarzt und musste eine Wurzelbehandlung, sowie den freundlichen Hinweis meiner Zahnärztin: “Na gut, es ist einen Versuch wert und eventuell können wir den Zahn ja sogar retten. Zunächst muss aber unbedingt die Entzündung abklingen!” über mich ergehen lassen. Also was liegt näher, als den Co-Therapeuten zu geben und die Behandlung hilfreich zu unterstützen. Was tun bei Entzündungen? Richtig: Antibiotika verabreichen! Dabei lasse ich mich auch nicht davon beirren, dass sie mir kein Rezept ausgestellt hat. Schließlich habe ich ja “Ravioli in Tomatensoße mit Putenfleischfüllung” im Schrank. Da in der Putenmast regelhaft Antibiotika verabreicht werden, damit die Biester schneller wachsen, sollte der Verzehr des Fleisches meiner Entzündung entgegenwirken können!

Also nehme ich die die Dose aus dem Schrank, muss mich zunächst aber vergewissern, nicht aus Versehen das Hundefutter erwischt zu haben. Das wäre äußerst verwunderlich, da ich gar keinen Hund habe! Das Design der Dose läßt aber leider erst auf den zweiten Blick auf seinen Inhalt schließen.

Vorsichtig lasse ich die ersten Ravioli in meinem Mund verschwinden und schmecke zunächst nur Dose. Metallisch, ohne schmackhafte Zusätze. Zusätzlich fällt es mir schwer, beim Kauen die Füllung von der Hülle zu unterscheiden. Es scheint, die Dinger sind gepresst und man versucht dadurch, das ungünstige Verhältnis von Hartweizengriess zu Putenfleisch (4 Prozent!) zu kaschieren.

Auch erwärmt schmecken die Dinger richtig schlecht. Der Dosengeschmack hat sich zwar verflüchtigt, allerdings ohne das sich sich ein neues Aroma entfalten konnte. Es schmeckt nicht. Bleibt nur die Hoffnung, dass wenigstens das Antibiotika wirkt und ich von meinen Zahnschmerzen befreit werde.

Fazit: Finger weg oder vorher den Beipackzettel lesen!

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Maggi / Premium – Ravioli in Tomaten-Mozzarella-Sauce mit Basilikum

Ich nehme die Dose in die Hand und denke muss auf jedweden Spannungsaufbau am Anfang des Artikels verzichten! Der Inhalt dieser Dose war leider eine geschmackliche Qual und hat mich zutiefst enttäuscht. Basilikum und Mozzarella klangen zunächst nach einem einwandfreien Sonntagsessen und sollten eigentlich dazu dienen, meine etwas trübselige Stimmung des Wochenendes zu heben. Leider vergeblich.

Nun gut, Mozzarella fällt in freier Wildbahn ebenfalls durch seine eher zurückhaltende geschmackliche Note auf, aber auch das versprochene Basilikum enttäuscht auf ganzer Linie. Nur ein Phantom, kein einziges Atom eines ätherischen Öles auf weiter Flur. Kein Geschmack, kein schöner Sonntag.

Ich war, nein ich bin traurig.

P.S.

Ich musste danach dringend selber kochen und es gab Gnocchi -nein ich gehe nicht fremd, Mama hat nur immer gesagt ich solle mich nicht so einseitig ernähren- mit Ricotta & Basilikum.

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Maggi / Premium – Ravioli in Waldpilz-Cremesauce mit feiner Weißweinnote

Ich nehme die Dose in die Hand und denke: “Wow, wie mutig, Ravioli in so einer Sauce anzubieten!” It is the first time für mich, Ravioli aus der Dose ohne Tomatenbeimengungen in der Sauce zu probieren. Respekt!

Aber warum ist die Dose kleiner als die “normalen” Konservendosen? Angst bekommen?

Nun aber: Dose auf, Aroma raus. Tatsächlich nehme ich Pilze war. Nicht visuell, nur geschmacklich. Von Weiswein ist dagegen keine Spur zu entdecken. Die Dinger haben aber Biss und somit meine ungeteilte Aufmerksamkeit verdient. Ich lasse das Aroma auf meiner Zunge entfalten und werde nicht enttäuscht. Interessant und somit beinahe fast richtig lecker!

Während ich sie anschliessend erwärme, nehme ich sogar einen feinen Geruch war, welcher wohl die versprochene Weißweinnote darstellen soll. Ich finde diese beim Essen der Ravioli leider nicht wieder, werde aber wiederum überrascht, da ich Pilze gefunden habe! Recht klein und fast ohne eigenen Geschmack, aber dieser hat sich ja seiner Bestimmung ergeben und sich auf die Sauce übertragen.

Fazit: Chapeau! Eine gewagte Mischung, welche durchaus zu überzeugen vermag. Nach einem Blick auf die Zutatenliste stellt sich mir allerdings noch eine Frage: “Was sind eigentlich Kaliumphosphate? Habe ich das auch gegessen?”

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Aufruf

Liebe Leute,

bringt mir Ravioli mit! Wo auch immer ihr seid, Mecklenburg-Vorpommern oder Andalusien, wenn ihr eine regionale Ravioli-Spezialität entdeckt, bin ich ein dankbarer Abnehmer. Portokosten erstatte ich euch natürlich und eine Erwähnung im Testbericht ist  selbstverständlich.

Merci!

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Maggi – Ravioli in pikanter Sauce / Mit Fleisch in der Sauce

Ich nehme die Dose in die Hand und denke: “mmhh lecker!” Ich störe mich nicht daran, dass die Dinger früher mal eckig waren. Mag daran liegen, dass ich eckig von halbmondig wohl geschmacklich kaum werde auseinanderhalten können.

Egal, Dose auf und los. Beim ersten Blick in dieselbe drängt sich mir allerdings die Frage auf, welche Ravioli wohl dem Fotografen als Vorlage für das Etikett gedient haben könnten. Aus einer vergleichbaren Dose, da bin ich mir sicher, sind sie nicht entsprungen.

Also, die Dose ist auf und es verbreitet sich ein vertrautes, nicht näher zu bezeichnendes Aroma. Ravioli-aus-der-Dose-Aroma eben, kennt man doch. Beim ersten Fischen mit der Gabel tauchen rote Paprika-Streifen auf und ich freue mich auf die ersten, kalten Bissen. Gut, frische Paprika schmeckt natürlich besser, aber ich teste ja Ravioli und keine Paprika.

Die ersten Fänge treffen nun auf meine Geschmacksknospen und ich muss sagen, es schmeckt fast gut! Kaum Biss, aber den erwartet man von Dosenfutter ja sowieso nicht, und leider etwas fettig. Trotzdem, es schmeckt mir. Mit geschlossenen Augen und mentaler Kraft denke ich mich in ein Dosenravioli typisches Urlaubsszenario (daher rühren ja die ersten Erfahrungen mit meiner Leibspeise), schon schmeckts besser. Yeah!

Nun noch schnell warmgemacht, bevor ich den gesamten Inhalt der Dose kalt verspeise. Es ergießt sich eine labbrige Masse in den Topf, welche kurzfristig erneut die Frage nach der Vorlage des Fotografen aufwirft. Wie bereits erwähnt: Egal, aber warum gibt es keine Warnhinweise auf der Rückseite der Dose? Ungeübte Benutzer müssen auf diese Diskrepanz hingewiesen werden!

Nun geht der letzte Rest des Bisses verloren und ich kann auch keine weiteren Paprika-Streifen oder andere Geschmacksgeber entdecken. Es macht sich deswegen schon ein wenig Enttäuschung bei mir bemerkbar. Habe ich zuviel erwartet? Ich beginne die Testserie schliesslich mit dieser Dose.

Fazit: Nein, nicht zuviel erwartet. Nur kalt leckerer als warm und geschmacklich nichts Besonderes. Das Gute daran: es wird bestimmt besser.

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